15
Mai 2017

Medienmitteilung: Keine Tarifeinsparungen auf dem Rücken der psychisch Kranken

Ende März hat Bundesrat Alain Berset den neuen Ärztetarif vorgelegt und damit Einsparungen von bis zu CHF 700 Mio. angekündigt. In der Psychiatrie trifft dieser Tarifeingriff nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern ausgerechnet die am schlechtesten verdienenden Ärztinnen und Ärzte mit Lohneinbussen. Die Änderungen rationieren die psychiatrischen Leistungen – vor allem die so wichtige Bezugs- und Umfeldarbeit. Betroffen sind ganz besonders Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und Arbeitnehmer mit psychischen Erkrankungen. Die neuen Tarife begrenzen zudem Telefonate auf 20 Minuten. In Krisen kann das Leben gefährden. Einmal mehr trifft die Politik damit die Falschen. Der Dachverband der Schweizer Psychiaterinnen und Psychiater fordert Anpassungen.  Lesen Sie mehr...

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